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Tierschutz in der EU: Es stockt an allen Ecken

  • vor 2 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Mehrere Mitgliedstaaten der EU wollen beim Tierwohl in der Europäischen Union endlich Fortschritte sehen. Am 26. Januar 2026 hat Slowenien mit der Unterstützung Deutschlands, Österreichs, Belgiens und Maltas eine Erklärung beim EU-Agrarrat AGRIFISH vorgelegt. Mit dieser Erklärung wird die EU-Kommission aufgefordert, im laufenden Jahr einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorzulegen. Konkret soll die Pelztierzucht nach Meinung der Unterzeichnerstaaten EU-weit verboten werden. Diese sind zudem der Meinung, dass die Themen Tierschutz und Tierwohl in diesem und folgenden Jahren zu einer der Prioritäten werden sollten. Der zuständige Gesundheits- und Tierschutzkommissar Olivér Várhelyi zeigte sich mit Blick auf eine grundsätzliche Reform des europäischen Tierschutzrechts eher ablehnend. Zunächst wolle er eine Antwort auf die Europäische Bürgerinitiative „Fur Free Europe“ präsentieren. Nachdem das Thema Tierschutz trotz der erfolgreichen weiteren Europäischen Bürgerinitiative „End the Cage Age“ bis auf eine Überarbeitung des europäischen Tierschutztransportrechts und einer Verordnung den Schutz von Hunden und Katzen betreffend auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, stocken nun auch die Verhandlungen zur Novellierung der EU-Tiertransportverordnung. Die neue Transportverordnung sollte eigentlich schon längt in Kraft getreten sein. Der Termin wurde aber immer wieder verschoben; aktuell ist nicht klar, ob und wann die Verhandlungen dazu weitergehen.

 
 
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